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Bücher, Filme

Ready Player One – Buch vs Film

Titelbild

Ready Player One von Ernest Cline, ein Meisterwerk der Fantasy und Sci-Fi Bücher.
Ready Player One verfilmt von Steven Spielberg, ein Meisterwerk der Fantasy und Sci-Fi Filme.

Beides sind für mich fantastische Werke mit ihren eigenen Stärken und Schwächen. Ich finde beider wundervoll und konsumiere sie mit großem Vergnügen. Allerdings immer nur als einzelnes Werk, nicht zusammen. Warum? Nun, dass erkläre ich hier.

Erst mal zum Buch. Ich habe mir das Buch tatsächlich nicht in Buchform durchgelesen, sondern habe mir das Hörbuch auf Audible angehört. Ist für mich einfach praktischer, da ich so nur nebenbei zuhören muss. Das Hörbuch ist aber ungekürzt und identisch mit der Buch Variante.

Ich bin eher per Zufall auf Ready Player One aufmerksam geworden und war sofort fasziniert. Die Idee, eine ganze Fantasie Welt ohne Begrenzungen in ein Videospiel zu packen, welches nicht einfach am PC gespielt wird, sondern wo die Spieler direkt die Kontrolle über ihren Avatar übernehmen können, das ist für mich ein Traum.

Was möchte man mehr, als in eine ganze Welt mit allen Möglichkeiten abzutauchen und das zu tun, was man möchte? Ohne irgendwelche Hindernisse? Und dann auch noch so real wie möglich, also wirklich führen, was dort passiert? Würde so etwas in unserer heutigen Zeit entwickelt werden, ich wäre der erste, der sich als Testperson bereit erklärt.

Es geht im Buch (und im Film) um James Halliday’s Easter Egg. James Halliday ist der verstorbene Entwickler der OASIS, so heißt das Spiel. Er war der reichste Mensch der Welt, was ich vielleicht noch erwähnen sollte, die Geschichte spielt in der Zukunft und die Welt ist gelinde gesagt am Arsch. Armut, Hunger, Arbeitslosigkeit etc. Das volle Programm.

James Halliday hat vor seinem Tod ein Easter Egg versteckt und derjenige, der es findet, bekommt sein Erbe und die Kontrolle über die OASIS. Natürlich wollen fast alle dieser jemand sein und begeben sich auf die Suche. Halliday hat extra für diese Suche eine Art Schnitzeljagd erstellt und ein Buch über sein Leben veröffentlicht. Um nicht zu viel der Geschichte an sich zu verraten, immerhin möchte ich ja “nur” Buch und Film vergleichen, gehe ich nur grob auf die Handlung an sich ein.

Im Buch müssen drei Schlüssel gefunden werden, um das Ei zu finden. Das ist im Film ebenfalls so. ABER, im Buch ist der Weg, um zu diesen Schlüsseln zu kommen, deutlich anders, als im Film.

Im Buch muss ein Tor gefunden werden und in diesem dann eine Aufgabe erledigt werden. Im Film sind es lediglich die Aufgaben, also nicht so komplex. Zudem unterscheiden sich auch die Aufgaben voneinander.

Eine der wichtigsten Nebensächlichkeiten im Buch, sind die vielen Anspielung auf die PopKultur der 80er Jahre. Spiele, Filme, Musik etc. Im Film kommt das leider nicht ganz so gut rüber, dafür tauchen hier aber (am Rande) immer wieder Figuren und Elemente neuere Spiele und Werke auf. So sieht man zum Beispiel viele bekannte Charaktere aus Spielen wie Overwatch, Halo und mehr. Ich finde das auch nicht weiter schlimm, immerhin ist die OASIS ja ein sich stetig entwickelndes Universum ohne Grenzen und mit unbegrenzten Möglichkeiten. Aber ich hatte gehofft, dass die 80er wie im Buch eine deutlich größere Bedeutung bekommen würden.

Die gesamte Atmosphäre des Films ist aber trotz all der Änderungen super, ich hatte bisher selten eine Buchverfilmung, die ich tatsächlich so gut fand. Auch, wenn es sich hier um große Änderungen im Vergleich handelt.

Ich behandle den Film mittlerweile wie eine alternative Geschichte, bzw. eine alternative Timeline. Beides sind grandiose Werke und beide fesseln auf ihre Art und Weise. Aber wenn ich die Frage, welches Werk ich bevorzugen würde, beantworten musste, dann ganz klar das Buch.

Wie ist denn eure Meinung, seht ihr das Ähnlich oder doch ganz anders? Lasst mir doch mal einen Kommentar da. Ich würde mich freuen.

LG
Cedric

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